Karls Erlebnis-Dorf: Erlebnistag

Der perfekte Erlebnistag

Seit Kurzem ist das Gummibeerchen-Land eröffnet und bringt noch mehr Spaß in Karls Erlebnis-Dorf in Elstal. Ob Karussell oder Kuscheltierfabrik, ob Traktor fahren oder Schlittschuhbahn – das vielseitige Angebot bietet eine Menge abwechslungsreiche Abenteuer. Auch Familie Kaufmann aus Berlin wollte sich die neuen Attraktionen unbedingt ansehen – und hat ein paar Vorschläge für den perfekten Erlebnistag ausprobiert.

Aufbruch am Morgen

Viele Wege führen ins Erlebnis-Dorf: Bequem mit dem Auto, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Erdbeershuttle, der freitags und samstags vom Bahnhof Zoo nach Elstal fährt. Die Kaufmanns nutzen dieses Angebot und steigen gleich um 9.15 Uhr in den ersten Express-Bus. Keine Stunde später sind Papa Markus, Mama Anja und die beiden Kinder Susi (8) und Hannes (5) in Elstal angekommen. Ein aufregender Tag kann beginnen!

So kommen Sie ins Erlebnis-Dorf

Mit dem Auto
Knapp 30 Minuten brauchen Autofahrer aus Berlin, bis sie im Erlebnis-Dorf sind. Aus Richtung Nord und Süd A 10 (Berliner Ring), Abfahrt 26: Berlin-Spandau, anschließend B5 Richtung Berlin-Spandau/-Zentrum. 2. Ausfahrt: Elstal / Olympisches Dorf, Sielmann-Stiftung. Fahren Sie am Outlet Center vorbei, dann sehen Sie gleich rechter Hand unser Karls Erlebnis-Dorf. Aus Wustermark: durch den Ort, dann Richtung Berlin/Dyrotz

Mit dem öffentlichen Nahverkehr
Der Bahnhof Elstal ist von Berlin aus bequem per Regionalexpress erreichbar (RE 4 Richtung Rathenow, Abfahrt z. B. vom Potsdamer Platz). Von dort fährt alle 60 Minuten ein Bus (Linie 668) die Haltestelle „Zum Erlebnis-Dorf“ an.

Mit dem Erdbeershuttle
Wem diese Taktung zu hoch ist, der kann auch direkt von Berlin aus mit dem Expressbus nach Elstal fahren. Ab 9.15 Uhr starten die Expressbusse freitags und samstags regelmäßig vom Bahnhof Zoo mit Halt am Bahnhof ICC Messe-Nord. Kostenpunkt: 2,50 Euro für Erwachsene mit gültigem VBB-Fahrausweis, 1,00 Euro für Kinder; Familien zahlen 5,00 Euro. Keine Stunde nach der Abfahrt hält der Bus direkt am Erlebnis-Dorf und fährt von dort aus bis 19.26 Uhr regelmäßig zurück. Alle Zeiten im Überblick gibt es hier.

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Was machen wir als Erstes?“, fragt Hannes aufgeregt – angesichts der riesigen Auswahl an Attraktionen eine gute Frage!
Marmeladenkueche Karls Erlebnishof

Was für eine Vorstellung! Spannende Live-Vorführungen

So finden schon im frühen Vormittag zahlreiche interessante Vorführungen statt – von Einblicken in die Bonbonherstellung bis zur Live-Show in der Marmeladenküche. Wer schnell ist, schafft es direkt vom ersten Bus in die Bäckerei, wo ab 10.30 Uhr gezeigt wird, wie ein uriges Holzofenbrot entsteht. Zum Glück findet die 20-minütige Backschau aber noch zweimal am Nachmittag statt – denn die „Kaufmänner“ haben nach der Busfahrt zuerst Lust auf actionreiche Fahrgeschäfte. Davon gibt es im Erlebnis-Dorf viele. Wer ein Tages- oder sogar Jahresticket kauft, kann alle Attraktionen kostenlos nutzen – für nur zwölf Euro bzw. 33 Euro pro Erwachsenem und Kind über 90 Zentimeter.

Gallery_K2-Achterbahn-Els-Archterbahn-in-Fahrt Karls Erlebnis-Dorf

Sausen mit der Holzloren-Achterbahn

Diese Größe haben Susi und ihr Bruder Hannes längst erreicht – deshalb dürfen sie auch mit der Achterbahn fahren, die ab einem Meter Körpergröße nutzbar ist. Mit ihren acht Jahren dürfte Susi die „K2“ mit ihren einzigartigen Holzloren sogar schon allein benutzen. Doch die einzige Achterbahn in Berlin und Brandenburg ist auch für die Eltern der beiden verlockend. In zwei Loren saust die Familie mit 60 km/h durch das Erlebnis-Dorf.

Gallery_Nostalgie Karls Erlebnis-Dorf

Nostalgie-Flair im Gummibeerchen-Land ...

Ordentlich durchgeschüttelt geht es gleich weiter: Im neu eröffneten Gummibeerchen-Land wartet nostalgisches Jahrmarkt-Flair. „Genau wie früher“, freut sich Papa Markus angesichts von Klassikern wie Schießbude, Hau-den-Lukas und vielen weiteren Fahrgeschäften. Auch dank des Zirkus-Interieurs fühlen sich Mama und Papa in ihre Jugendzeit versetzt, während die Kinder eine Fahrt im historischen Karussell genießen.

Bauernmarkt Karls Erlebnishof

... und Nostalgie für zu Hause

Gut gestärkt schlendert die Familie anschließend über den Bauernmarkt. Papa Markus ist ganz vertieft in die Auswahl an leckerer Landwurst, so dass er einen Moment braucht, bis er den Rufen seiner Frau folgt: „Guck mal, wie schick das aussieht“, ruft Anja Kaufmann, als sie das Emaille-Geschirr mit Nostalgie-Flair entdeckt.

Abenteuer in der neuen Eiswelt

Eine etwas andere Form von Kunsthandwerk wartet wenig später in der ebenfalls neu eröffneten Eiswelt. 24 Künstler aus 12 Ländern haben hier eine 2.000 Quadratmeter große Fantasiewelt geschaffen – rund 300 Tonnen gefrorenes Wasser wurden dafür verarbeitet. Susi ist ganz verzückt vom Märchenschloss von Karls Erdbeerprinzessin, die das „Erdbeer-Königreich“ regiert. Hannes bestaunt derweil die fantastischen Fabelwesen aus Eis, während Mama und Papa zu Eis-Hommage an die Beatles und ihren Song „Strawberry Fields Forever“ schon wieder in Nostalgie verfallen. Doch die Schwelgerei nimmt ein jähes Ende: „Rutschwettrennen“, ruft Susi und prescht zur vierspurigen Eisrutsche. Alle vier Familienmitglieder liefern sich ein packendes Rennen, das Papa Markus gewinnt.

Gallery_Fruchtsaftgummi-Manufaktur-Els Karls Erlebnis-Dorf

Abschiedsfoto mit Erdbär Karl

Glücklich und zufrieden lässt die Familie den Tag mit ein paar leckeren „Gummibeerchen“ aus Erdbeersaft ausklingen. „Wie die gemacht werden, schauen wir uns das nächste Mal an“, sagt Mama Anja, während die Familie zum Abschiedsfoto mit Erdbär Karl posiert. Denn eines ist klar: „Wir kommen wieder“, sagt Papa Markus und steigt in den Bus zurück nach Berlin.