Ein Leben frei von fossilen Brennstoffen

Öl? Kohle? Gas? Wenn es nach dem schwedischen Unternehmen Vattenfall geht, werden die Kinder der Zukunft diese Begriffe nur noch aus ihren Geschichtsbüchern kennen: Eines der größten Energieunternehmen Europas hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb einer Generation ein Leben frei von fossilen Brennstoffen zu ermöglichen.

Wenn die Kinder, die heute geboren werden, selbst Kinder bekommen, wollen wir fossilfrei sein“, sagt Vattenfall-Chef Magnus Hall.

Die Überlegung dahinter: Ohne fossile Brennstoffe reduziert sich der CO2-Ausstoß – und das ist nötig, um den Klimawandel zu bremsen. Damit versucht Vattenfall als Vorbild voranzugehen und auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren: Um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen, so schlagen Wissenschaftler Alarm, muss der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid bis 2050 halbiert werden. In Industrienationen wie Deutschland ist sogar eine Reduktion um bis zu 90 Prozent notwendig.

Wie ernst das Thema selbst jüngeren Generationen ist, zeigt eine aktuelle Umfrage unter Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren: Sie fürchten den Klimawandel und seine Folgen demnach genau so sehr wie Terroranschläge und Mobbing in der Schule.

Vom Spielen mit Freunden bis zum ersten Kuss: Kinder und Jugendliche sollten sich über andere Themen als den Klimawandel Gedanken machen.

Ein ehrgeiziges Ziel – und eine große Aufgabe

Damit sich Teenager also künftig über andere Dinge als den Klimawandel Gedanken machen können, verfolgt Vattenfall sein ehrgeiziges Ziel und nimmt sich einer gewaltigen Aufgabe an.

Es genügt nicht, nur auf eine nachhaltige Strom- und Wärmeerzeugung zu setzen. Wir müssen neu und vor allem anders denken“, heißt es aus dem Unternehmen.

Doch was bedeutet der Verzicht auf fossile Brennstoffe konkret? Was kann die neue Strategie in Zusammenarbeit mit den Partnern des Unternehmens bewirken? Und wie  beeinflusst sie die Zukunft nachfolgender Generationen? Eine Spurensuche.